Blankenburg besser machen geht los!


Am 02. April fand im Kleinen Schloss der Auftakt für “Blankenburg besser machen” statt. Mit einer Informationsveranstaltung wurde über das Projekt allgemein und den Ablauf im Jahr 2024 berichtet. Mit dabei waren neben der Körber-Stiftung und dem Bürgermeister Heiko Breithaupt 52 interessierte Bürger:innen aus Blankenburg, die sich eine lebenswertere Innenstadt für alle in Blankenburg wünschen.

Ab sofort können Bürger:innen in Blankenburg aktiv werden und bei den Tischgesprächen gemeinsam mit der Stadtverwaltung Ideen für lokale Projekte entwickeln und realisieren. Um mitzumachen, kannst Du dich ganz einfach hier registrieren, an den verschiedenen Tischgesprächen teilnehmen oder ein eigenes Tischgespräch anbieten.

Rendsburg besser machen: Tischgespräch zur Umgestaltung des Paradeplatzes

Auf Inititative der Bürgerin Christiane Zorenkov geht “Rendsburg besser machen” mit einem Tischgespräch zur Umgestaltung des Paradeplatzes weiter. Als zentraler Ort in Rendsburg soll der Paradeplatz mit Pflanzen, Wasserspielen und Bänken zum Verweilen einladen. Es soll ein lebendiger Ort für die Stadtgemeinschaft entstehen. In den Räumen der Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung trafen sich Bürgermeisterin Janet Sönichsen, Stadtpräsident Thomas Krabbes, Projektleiterin Miriam Faude, Stephan Lübbers vom Umwelt- und Technikhof der Stadt sowie Gastronom Claas Mäder mit der Initiatorin, um erste Ideen für die Entwicklung des Paradeplatzes zu sammeln.
Der Platz soll mit Blumen und Bäumen freundlicher gestaltet werden. Eine Pumptrack-Bahn und eine Fläche für Tanz und andere Aktivitäten sollen den Platz noch lebendiger machen. Bänke und gastronomische Angebote sollen einladen, den zentralen Ort als Treffpunkt zu nutzen.
Die Ergebnisse dieses Tischgesprächs wurden an die Stadtverwaltung versandt, die ihre Rückmeldung zu den unterschiedlichen Ideen teilen wird.

Erfolgreicher Projektstart 2024!

 

Was braucht es für eine lebendige Innenstadt für alle und wie gelingt eine Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft auf dem Weg dorthin?

Im Projektjahr 2024 wollen dieser Frage Engagierte und Vertreter:innen der städtischen und kommunalen Verwaltungen aus Greiz, Homberg (Efze), Herzberg (Elster), Oberhaid, Blankenburg (Harz) und Wanne nachgehen.

Auf dem zweitägigen Zukunftsworkshops am 04. und 05. März in Hamburg stand daher eine erste Analyse der derzeitigen Beteiligungsformate und Herausforderungen in den teilnehmenden Städten und Gemeinden an. Vor Ort hatten die Teilnehmenden aus der Zivilgesellschaft und den Stadtverwaltungen zudem die Möglichkeit, sich in Workshops und Vorträgen von erfolgreichen Praxisbeispielen inspirieren zu lassen, sich untereinander zu vernetzen und die Umsetzung, der ab April und Mai in den Kommunen stattfindenden Tischgespräche, zu planen. Wir blicken auf zwei gelungene Tage mit spannenden Diskussionen zurück und freuen uns angesichts des engagierten Austausches schon jetzt auf die weitere Zusammenarbeit

Ein Tauschhaus für Buchholz!

Die Buchholzerin Annette Noch hat sich mit anderen Engagierten in einer Tischgesprächsreihe darüber ausgetauscht, wie vorhandene Ressourcen in der Stadt besser genutzt werden können und gleichzeitig Abfall vermieden werden kann. Die Idee: ein Tauschhaus! Recycling und Upcycling retten Geliebtes, schaffen Neues, können richtig Spaß machen und Menschen zusammenbringen. “Alles was Menschen gefällt und reinpasst, darf auch rein”, sagt die Initiatorin. Einzige Voraussetzung: Die Sachen sind sauber und in gutem Zustand.

Ein gut zugängliches, zentrales Tauschhaus ist ein Gewinn für Menschen und Umwelt und ein Flyer mit allen Orten zum Re- und Upcyceln hilft beim Finden.

„Buchholz besser machen“ trägt Früchte

Am 10. November zahlte sich die Arbeit der Engagierten, die sich im Rahmen der Tischgesprächsreihe „Essbares Buchholz“ insgesamt vier Mal getroffen haben, aus. Zusammen mit Nico Wiesmann, dem Klimaschutzbeauftragten der Stadt Buchholz setzten die Buchholzerinnen und Buchholzer und die Stadtverwaltung die Idee eines Essbaren Buchholzes um, indem sie einen ehemaligen Spielplatz im Stadtpark mit einer Pflanzaktion neugestalteten. Dabei wurden winterharte Sträucher wie Jostabeere, Heidelbeere und Felsenbirne gesetzt. Die Idee hinter dem Projekt ist nicht nur, die Umgebung zu verschönern, sondern auch, im Sinne des Urban Gardening, nutzbare Gemeinschaftsgärten zu schaffen. Das Prinzip des „Fair Use“ soll sicherstellen, dass jede:r Besucher:in genug stehen lässt, damit auch andere davon profitieren können. Die Aktion markiert einen Anfang und weitere essbare Pflanzen sollen nach und nach den öffentlichen Raum bereichern. Die Initiative im Zuge von „Buchholz besser machen“ zeigt, wie engagierte Bürger:innen und die Stadtverwaltung gemeinsam zu einem nachhaltigen und lebenswerten Buchholz beitragen können.