Menschen sitzen zusammen und sammeln Ideen für ihre Stadt

Die Initiative

Mit der Initiative „Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt“ lädt
die Körber-Stiftung Städte und ihre Bürger:innen ein, innerhalb eines Jahres ein gesellschaftliches Zukunftsthema zu bearbeiten und konkrete Vorhaben vor Ort zu initiieren und umzusetzen. Die Förderung von Kooperationen zwischen Vereinen, Initiativen, Stiftungen, der öffentlichen Verwaltung und Wirtschaft ist dabei ein wichtiger Bestandteil
des Prozesses.

Teilnehmende Städte können zwischen drei vorgegebenen Zukunftsthemen wählen: lokale Klimapolitik, altersgerechte Stadt sowie Migration und Integration vor
Ort. Diese Themen sind das Ergebnis eines mehrmonatigen Szenarioprozesses im
Jahr 2022, in dem die Körber-Stiftung gemeinsam mit Vertreter:innen deutscher
Städte Szenearien erarbeitet hat, wie Kommunen sich in Zukunft entwickeln könnten und welche Faktoren auf diese Entwicklung Einfluss nehmen. Ergänzt werden
diese durch eine Umfrage aus dem Jahr 2022 in 33 Städten in Deutschland, die Teil
des Netzwerks Engagierte Stadt sind.

 

Auftakt

Zukunftsworkshop

Den Auftakt bildet ein zweitägiger Workshop in Hamburg, bei dem den Vertreter:innen der Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft der teilnehmenden Städte neue und innovative Herangehensweisen zu ihrem gewählten Thema aufgezeigt werden. Wichtig dabei ist die Verbindung von Stadtentwicklung und Bürger:innenbeteiligung. Im Mittelpunkt steht hier der
Wissenstransfer zwischen den Städten und die Anregungen von Exptert:innen.

Tischgespräche

Tischgespräche

In sogenannten Tischgesprächen haben Bürger:innen die Möglichkeit, Ideen und konkrete Projektvorhaben in der Stadt und in einzelnen Nachbarschaften gemeinsam umzusetzen. Zur Einführung in das neue Beteiligungsformat bietet die Körber-Stiftung ein eintägiges Methoden- und Moderationstraining für die Engagierten und Vertreter:innen der Stadt an. Der offizielle Auftakt der Tischgespräche findet im Rahmen einer durch die Körber-Stiftung organisierten öffentlichen Veranstaltung in der teilnehmenden Stadt statt. Unterstützt von einer lokalen Projektmitarbeiter:in organisieren Bürger:innen und Personen aus der Stadtverwaltung Tischgespräche zu ihrem Zukunftsthema. Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung partizipieren an den Tischgesprächen.

Transfer

Rückmeldeprozess der Stadtverwaltungen

Parallel zum Prozess der Tischgespräche erfolgt eine Rückkopplung der erarbeiteten Ideen und Projekte an die Stadtverwaltung. Durch diesen kollaborativen Ansatz erhöhen sich die Chancen, dass die Vorhaben der Engagierten auch realisiert werden können.

Abschluss

Abschluss

In einer feierlichen Veranstaltung werden die erarbeiteten Ergebnisse der
Tischgespräche durch die kommunale Politik, die Stadtverwaltung und Bürger:innen gewürdigt.

Hier findest Du alle Informationen zum Projektablauf im Jahr 2022

Die Körber-Stiftung

Gesellschaftliche Entwicklung braucht Dialog und Verständigung. Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern »Innovation«, »Internationale Verständigung« und »Lebendige Bürgergesellschaft«.

1959 von dem Unternehmer Kurt A. Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute mit eigenen Projekten und Veranstaltungen national und international aktiv. Ihrem Heimatsitz Hamburg fühlt sie sich dabei besonders verbunden; außerdem unterhält sie einen Standort in Berlin.

Die Körber-Stiftung führt, unterstützt durch den Deutschen Städtetag und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, bundesweit Vorhaben im Rahmen der Initiative „Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt“ durch. Die Initiative baut auf den Pilotprojekten „Hamburg besser machen“ und „Meine Stadt besser machen“ auf, die die Körber-Stiftung jeweils zusammen mit lokalen Partnern seit 2019 erfolgreich umgesetzt hat.

Der Deutsche Städtetag

Im Deutschen Städtetag haben sich rund 3400 Städte und Gemeinden mit fast 53 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zusammengeschlossen. Als Stimme der Städte achtet der Städtetag auf die im Grundgesetz garantierte kommunale Selbstverwaltung und vertritt als kommunaler Spitzenverband die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen weiteren Organisationen.